Grischa-Cross
Mit Schlittenhunden den Kanton Graubünden durchqueren und dies erst noch im Hochwinter - Von dieser Idee träumen wir schon lange.
Auf unseren Routen möchten wir die schönsten und einsamsten Landstriche dieses grössten schweizerischen Kantons besuchen. Eine Herausforderung die, obwohl von anderen Teams schon versucht, noch nie gelang. Ungünstige Schneeverhältnisse, schlechtes, stürmisches Wetter sowie erschöpfte Hunde und Musher verhinderten bis heute den Erfolg.
Der Kanton Graubünden ist mit 7100 Quadratkilometer der grösste und am wenigsten dicht besiedelte Kanton der Schweiz. Unsere Route führt über hochalpine, vergletscherte Pässe, durch einsame Täler, verschneite Wälder, entlang gefrorener Flüsse und Seen. Vereinzelt besuchen wir auch Dörfer und Städte.
Grischa Cross dauert zwischen 12 und 16 Tage, gestartet wird am 12. März 2001.
Motivation:
Ist es möglich, diese lange, schwierige Strecke vom Münstertal bis zum Oberalppass nur mit Hunde- und Menschenpower zu durchqueren? Dieses Mini-Iditarod (1) vor der eigenen Haustüre wird für unser Team eine Grenzerfahrung sein. Wir wollen zeigen, dass solche Abenteuer auch in der Schweiz erlebbar sind. Sozusagen Wildnis pur, neben Strassen, Siedlungen und Städten.
Logistik:
Sehr früh am Morgen, nachdem das Lager abgebaut und die Hunde für die nächste Etappe vorbereitet und verpflegt worden sind, werden Franz und Markus mit Skiern oder Schneeschuhen bereits unterwegs sein. Ihre Aufgabe ist es, dem Leithund eine Wegspur zu bereiten. Ebenfalls klären sie ab, ob die Schneeverhältnisse und Lawinengefahr ein Weiterkommen ermöglichen und helfen dem Musher das Team über schwierige Passagen zu bringen. Spätestens im nächsten Nachtlager findet sich das Team wieder zusammen. Übernachtet wird im Zelt, in SAC-Hütten oder anderen einfachen Unterkünften. Für Notfälle steht in den Talschaften ein Begleitfahrzeug mit unserem Betreuer Team bereit. Dort können kranke oder schwache Hunde vom Musher abgegeben werden. Falls zuwenig Schnee liegt werden die Hunde vor den Trainingswagen gespannt.
Das Schweizer Fernsehen DRS berichtet im Rahmen der Sendung 'Schweiz Aktuell' (19.00h) täglich über das Geschehen.

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